In der letzten Woche war ich auf der Tagung "Was ist gute Lehre - Konferenz zur Qualität in der Lehre" an der FH Kiel. Schon im Vorfeld zur Tagung begegnete mir via Twitter der Kommentar, dass es bei der Frage oder Diskussion um gute Lehre ebenso wäre wie bei der Frage nach dem Huhn oder dem Ei. Es ist ein immer wiederkehrendes Thema, auf das es keine abschließenden Antworten gibt - aber immer wieder erneuten Austauschbedarf. So wurde auch in Kiel recht viel diskutiert; über Bologna, autonomes Lernen, kompetenzorientiertes Prüfen, Diversität, Förderung von Lernkompetenzen, Einsatz neuer Medien - nicht aber über Qualität (oder ich habe verpasst, als der Bezug hergestellt wurde).
Für alle, die gerne noch mehr Neuseeland Impressionen sehen möchten, habe ich gute Nachrichten: Meine Fotos sind nun gesichtet und sortiert - eine Auswahl der schönsten Eindrücke findet ihr in der folgenden Diashow (190 Bilder) oder direkt bei Picasa.
Von Arrowtown fahren direkt zum Flughafen in Queenstown. Unsere Sachen sind wieder dicht gepackt, wir laden meine Tante mit Koffern und Rucksäcken am Eingang ab und suchen den Parkplatz für die Rückgabe des Mietwagens. Schnell noch mal einmal um's Auto rum gehen, prüfen, ob alles raus ist, abschließen und Rückgabeschalter suchen. Dieser befindet sich im Terminal. Vorher sammeln wir noch meine Tante mit all den vielen Taschen ein und gehen in das Gebäude.
Das Ende unserer Reise naht. Die letzten Tage verbringen wir in Queenstown, der kleinen quirligen Stadt am Lake Wakatipu, die den meisten ein Begriff im Zusammenhang mit dem Wort Bungy ist. Wir lassen es aber deutlich ruhiger angehen und starten erstmal mit einer Shoppingtour durch die Stadt (schließlich kann man nun endlich abschätzen, wie viel Platz noch im Rucksack ist). Am nächsten Tag treffen wir uns noch mal mit unserer neuseeländischen Verwandtschaft und fahren gemeinsam raus in die Einöde.
Für wenige Tage verlassen wir unser Lager in Te Anau und fahren runter in den Süden. Besonders die Tiere und Wasserfälle in den Catlines locken. Unser Hostel liegt nahe dem Slope Point, dem südlichsten Punkt der Südinsel - gut 5.100 km sind wir vom Äquator entfernt und noch ca. 4.800 km trennen uns vom Südpol und dennoch sind die Einflüsse gerade vom Süden deutlich spürbar. Wir holen unsere Winterklamotten raus, tragen wieder lange Hosen, ein Fleece unter der bis oben zugeschnürten Regenjacke, die Kapuzen auf unseren Köpfen.
Neben den Farmbesichtigungen, dem kurzen Hubschrauberrundflug über dem Lake Manapouri und dem Waiau River, einem Ausflug zum Milford Sound einschließlich einer Cruise (dieses Mal mit dem Auto und die Bootsfahrt bei deutlich besserem Wetter als im letzten Jahr) besteht mein persönliches Highlight in der mehrtägigen Wanderung entlang des Kepler Tracks.
Von Christchurch fahren wir durch die Landesmitte nach Te Anau. Für die fast 650 km brauchen wir fast den ganzen Tag - die Aussicht auf die beeindruckenden Seen sowie die Southern Alps entschädigen aber für den Tag im Auto. Wieder machen wir Stops an den Lakes Tekapo und Pukaki, dieses Mal hole ich auch den Besuch der Church of the Good Shepherd nach, dem angeblich meist fotografiertem Gebäude Neuseelands.
Von Napier fahren wir auf direktem Weg nach Wellington. Gesundheitliche Gründe sind es, die uns von nun an in rasantem Tempo nach Te Anau im Süd-Westen der Südinsel zur Verwandtschaft führen. Für die Hauptstadt bleibt daher wenig Zeit. Wir haben nur den Nachmittag, um uns ein klein wenig in der Stadt umzusehen und dem Nationalmuseum "Te Papa" einen Besuch abzustatten.
Unsere nächste Station ist die Art Déco Stadt Napier an der Hawke Bay. Den einheitlichen Baustil "verdankt" die Stadt einem starken Erdbeben 1931, das die gesamte Küstenregion stark erschütterte und zerstörte. Das Stadtbild aber auch die angrenzende Weinregion waren Anlass, dieses Ziel in unsere Route aufzunehmen.
Von Rotorua fahren wir über Taupo - mit Zwischenstopp an den Huka Falls (sehr energiereiche Wasserfälle am Waikato River) und auf dem Mond (Crater of the Moon) - nach Turangi. Von dort aus breche ich einen Tag später zur "schönsten Eintagestour der Welt", dem knapp 20 km langen Tongariro Alpine Crossing, auf.