Einmal im Jahr, so hatte unsere Lerngruppe ed-umaniaX vor zwei Jahren beim Masterabschluss beschlossen, wollen wir uns treffen, quasi ein kleines Alumnitreffen. Als wir dieses Jahr über einen Termin sprachen, fiel das Treffen auf das letzte Juni-Wochenende. Passenderweise das Wochenende, an dem "48 Stunden Neukölln" stattfindet, ein Stadtteil- und Kulturfestival, von dem Peter schon häufiger berichtet hatte. Also nix wie hin nach Berlin.
Bei meinem letzten Berlinale-Film, dem neuseeländischen Kinderfilm "The Strength of Water" handelte es sich nochmals um eine Premieren, wieder unerwartet. Und auch dieses Mal war ein Teil der Filmcrew - u.a. die beiden Hauptdarsteller und ihre Mütter - vor Ort und stand nach dem Film für Publikumsfragen zur Verfügung.
Sonntag ging's dann mit etwas kleineren Filmen in ebenso kleineren Kinos (und dieses Mal "echte" Kinos) weiter. Unser erster Film war "Kan door huid heen (Can go through skin)" aus der Sektion "Forum". Soweit ich mich erinnere, ist das Forum die experimentellste Sektion, insofern weiß man nie so recht, was man bekommt.
Als absolutes Berlinale-Highlight entpuppte sich "John Rabe", nicht zuletzt, weil wir völlig unverhofft in der Weltpremiere saßen. Schon tagsüber nahm ich wahr, da tut sich was vorm Friedrichsstadtpalast: ein roter Teppich wurde ausgerollt. Als wir uns dann vor unserem Eingang einreihen wollten, sah ich dann im Treppenhaus die Fotografen hinter einem Absperrband brav sitzen und stehen (sah von oben wirklich lustig aus).
Der Film "Ricky" sollte der für uns einzige Berlinale-Film sein, der eher in eine heitere Richtung geht. Naja, irgendwie hat er das dann wohl auch geschafft, wenn auch ganz anders als gedacht.
Direkt im Anschluss an "Lille Soldat" haben wir uns, ebenfalls im Friedrichstadtpalast - dieses Mal ausverkauft, d.h. 1.750 Zuschauer/innen, "The Reader" angeschaut.
"Lille Soldat", unser erster Berlinale-Film, handelt von der Soldatin Lotte (Trine Dyrholm), die nach einem Auslandseinsatz nach Dänemark zurückkehrt. Der Krieg hat seine Spuren hinterlassen, Alkohol scheint ein guter Freund zu sein.
Die Zeit ist viel zu schnell vergangen ... Nun bin ich schon wieder zurück, damit beschäftigt, all die Eindrücke zu verarbeiten. Ein paar folgen direkt - Beiträge zu den gesehen Filmen werden separat geschrieben.
... und in London ruft die Polizei bei Bombendrohungen erst bekannte Geocacher an, um sich zu vergewissern, dass der Einsatz sich tatsächlich lohnt.
Mehr dazu im Tagesspiegel.
Gefunden via Hauptstadtblog.
Ich habe von Freitag bis Montag ein verlängertes Wochenende in Berlin eingelegt. Grund dafür war unser sog. "Tussenwochenende". Gemeinsam mit zwei Freundinnen habe ich einen VHS-Kurs zur Farb- und Typberatung im Studio Wandel (der Name ist Programm) gebucht. Das ganze war mir im Vorfeld so ungenehm, dass ich nahezu niemandem davon erzählt habe. Dabei frage ich mich mittlerweile wirklich, warum.
Ganz im Gegensatz zu unseren Erwartungen, war das Wochenende überhaupt nicht tussig, sondern durchaus spannend und lehrreich (insbesondere für einen Styling- und Schminkbanausen wie mich). Immerhin weiß ich nun, worauf ich bei meinem nächsten Friseurbesuch unbedingt achten muss, welche Farben mir besser als andere stehen und wie ich meine Augen anstatt durch schwarzen mittels weißen Kajal besser betone. Es hat uns wirklich sehr viel Spaß bereitet und das tollste daran ist, jede von uns hat sich nicht um 180 Grad geändert, sondern weiß nun, wie sie mehr aus sich raus holen kann (die Kommentare in den darauf folgenden Tagen bestätigten das).
Und damit ihr nun auch erfahrt, wovon ich hier eigentlich rede, schaut es euch selbst an:
