Interessantes

Ein ? für Blogs - meine Blogperlen

Julia hatte schon vor einem halben Jahr auf die Aktion "Ein ♥ für Blogs" aufmerksam gemacht. Damals hat sie mir schon gefallen, aber ich war leider zu spät. Dieses Mal möchte ich sie auf gar keinen Fall verpassen, denn ich denke, dass es da wirklich zwei kleine Perlen in meinem Blogreader gibt, die es verdienen, mehr Aufmerksamkeit zu erhalten.

52 Dienstage - Heute ist eigentlich ein Tag wie jeder

Vor einiger Zeit bin ich durch den Uploadblog auf diese spannende Aktion aufmerksam geworden: Das unter dem Titel "52 Dienstage" erschienen Frauentagebuch soll durch Blogpatenschaften im Internet veröffentlicht und vernetzt werden. 51 Frauen und ein Ehemann beschreiben in diesem Buch Erlebnisse eines ganz normalen Tages.

Wie überwintern eigentlich Marienkäfer?

Diese Frage stelle ich mir seit geraumer Zeit. Denn immer wieder tauchen in meiner Wohnung einzelne Marienkäfer auf, die dann zwei-drei Tage irgendwo herum krabbeln, um anschließend zu sterben. Ich mag Marienkäfer, aber keine toten ...

Filmbefreier.de

Tolle Website für die artgerechte Haltung von Filmen!

"Millionen Filme leiden vor unseren Augen.

Von Werbeblöcken brutal zerstückelt, ins Handy gepfercht, auf Nimmerwiedersehen auf Festplatten kopiert – Blockbuster und Kultfilme fristen ein elendes Dasein. Ohne soziale Kontakte. Ohne Applaus. Von skrupellosen Filmquälern erlebniskastriert. Und das mitten in Deutschland!

Schluss mit der Filmquälerei!

Schließe dich mit Freunden zu Aktivisten-Trupps zusammen. Erlebt Filme in artgerechter Haltung. So wie der Regisseur sie schuf. In ihrem natürlichen Lebensraum, auf der Kinoleinwand.

Schau nicht weg! Geh ins Kino! Werde Filmbefreier!"

Jetzt mitmachen bei Filmbefreier.de!

Online-Lernmodul E-Didakt

Momentan bin ich in fast jeder freien Minute damit beschäftigt, den Literaturstapel für meine MA-Arbeit zu reduzieren (was mir aus nicht nachvollziehbaren Gründen einfach nicht gelingen will!). Dadurch bin ich heute auf ein Projekt gestoßen, welches ich hier kurz vorstellen möchte:

Das Interdisziplinäre Zentrum für Hochschuldidaktik (IZHD) der Uni Hamburg stellt im Internet für jederman/frau das Lernmodul E-Didakt zur Verfügung. Zielgruppe sind eigentlich die Beteiligten der E-Learning-Projekten an der Hamburger Uni - aber sicherlich ist dieses Angebot auch für viele andere von großem Interesse:

"Wir möchten den Nutzern didaktische Kompetenzen für das eLearning vermitteln und ihnen Beispiele und Übungen anbieten, um so Anregungen für die eigene Lehre oder Projektarbeit zu geben."

Das Lernmodul wird in einer eher explorativ gestalteten Flashversion sowie einer tendeziell linear aufgebauten HTML-Version angeboten. Die Inhalte sind in die Kategorien Gestaltung, Nachhaltigkeit, Lernszenarien, Kommunikation & Kooperation, Evaluation & Feedback und Content-Design unterteilt. Zu den umfangreichen Informationen erhält der/die Leser/in selbstverständlich auch die zugrundeliegenden Literaturangaben. Ein Einstiegstest hilft dabei, das auf die eigenen Bedürfnisse am Besten passenste Kapitel herauszufinden, damit dort begonnen werden kann. Darüberhinaus können Übungen (nicht nur für eine Person) und Beispiele aufgerufen werden.

Mir scheint, dass dieses WBT nicht nur inhaltlich umfangreich und qualitativ hochwertig ist, sondern auch selbst einen hohen mediendidaktischen Anspruch erfüllt. Besonders gefallen haben mir die zwei unterschiedlichen Versionen. Toll, dass es so etwas frei im Netz zu finden gibt - für mich eine klare Empfehlung an alle, die sich mit E-Learning-Projekten auseinander setzen wollen oder müssen.

Wissenschaftlich bewiesen: Ich bin ein Frühtyp!

Bisher war mir ja schon länger bewusst, dass meine innere Uhr sich extrem nach dem Licht richtet. Wird es Morgens hell - werde ich wach, wird es dunkel, bin ich schon wieder müde. Im Winter finde ich das ziemlich nervig, da ich das Gefühl habe, nie wirklich wach zu werden.

Durch EinsLive bin ich nun auf einen Test der Ludwig-Maximilians-Universität München getoßen, mit dem man/frau herausfinden kann, wie genau die eigene innere Uhr tickt und ob man weniger oder mehr Schlaf an den freien Tagen benötigt.

Das Ergebnis "moderater Frühtyp" hat mich bei meinen Schlafgewohnheiten nicht weiter verwundert. Interessant finde ich aber folgenden Hinweis, der meiner Auswertung beigefügt ist. Auf eine solche Idee wäre ich dann doch nicht gekommen - auch wenn's nahe liegt.

"Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie früher am Abend müde werden, als Sie eigentlich möchten, können Sie versuchen, bis mittags helles Licht (draußen!) zu vermeiden, eventuell auch mit Sonnenbrille. Nachmittags und abends sollten Sie sich so viel hellem Licht wie möglich aussetzen wirklich helles Licht finden Sie nur draußen unter freiem Himmel!)."

Also, wundert euch nicht, wenn ich demnächst zu bestimmten Tageszeiten mit einer Sonnenbrille herumlaufe oder mein Büro ins Freie verlagere ;-)

Der Glücks-Blog

Und wenn ich schon mal dabei bin, meinen Blog ein wenig mit neuem Inhalt zu befüllen, dann möchte ich auch noch kurz auf meinen aktuellen Lieblingsblog hinweisen: Faktor G. Das G steht in diesem Fall für Glück: Glückliche Mitarbeiter. Glückliche Kunden. Glückliche Unternehmen.

Ich verfolge den Blog nun seit einigen Monaten und freue mich jedes Mal erneut darüber, meine Lebenseinstellung darin bestätigt zu finden. Zugegeben, mittlerweile kommt es vor, dass mir manche Inhalte wie "schon mal da gewesen" erscheinen, dennoch halte ich die Themen für so wichtig, dass sie aus meiner Sicht durchaus wiederholt werden können.

Im Mittelpunkt des Blogs stehen Themen, die sich mit der Verbesserung des Arbeitsklimas beschäftigen. Oftmals werden Bücher, Studien oder auch Beispiele angeführt, die zeigen, dass ein wenig Wertschätzung im Unternehmen nicht nur wenig Aufwand macht, sondern auch noch wirtschaftlich effektiv sein kann.

Wie schon geschrieben, ich sehe mich selbst in diesem Blog voll und ganz bestätigt, denn ich habe meine komplette berufliche Laufbahn dahingehend ausgerichtet, in einem Feld zu arbeiten, an dem ich wirklich Spaß habe. Damit fällt mir das Engagement für den Job viel leichter, ich leiste bessere Arbeit, was anschließend auch meinem Arbeitgeber wieder zu Gute kommt.

Umso weniger kann ich verstehen, dass das nicht der Normalfall ist. Auch ich habe die Situation schon erlebt, einen Job zu haben, der nur Stress verursacht hat. Glücklich war ich damit nicht, aber äußere Zwänge haben mich dennoch weiterhin daran festhalten lassen. Aber die innere Kündigung hatte ich schon ausgesprochen und den Zeitpunkt für die reale Kündigung hatte ich auch schon festgelegt. Manchmal muss man durch solche Zeiten durch. Aber mir hat es geholfen, einen Stichtag festzulegen, denn damit hatte ich mich nicht aufgegeben. Ich bin der Meinung, ich verbringe viel zu viel Lebenszeit mit der Arbeit als das ich etwas nur dem Geld wegen tun sollte.

Manchmal wünsche ich mir, auch andere Menschen hätten den Mut, ihr Leben dahingehend zu ändern, dass sie sich von ihren Träumen und Wünschen und nicht nur durch äußere Zwänge leiten lassen. Aber meine Erfahrung zeigt, dass es doch nur wenige tun. Ist es doch viel einfacher, im alten Trott hängen zu bleiben, man weiß ja, was man hat. Und den Frust, naja, den kann man ja bei seinen Mitmenschen abladen. Echt traurig. Und nicht nur für die anderen frustrierend, denn vor allem auch für einen selbst. Spätestens diese Erkenntnis sollte eigentlich Anreiz genug sein, etwas zu ändern ...

Verwandt.de - Status

Da einer meine Onkel extrem fleißig an unserem Familienstammbaum bastelt, wächst dieser kontinuierlich an. Ich habe mal versucht, das Ganze zu einem Bild zusammenzulegen (Drucken bzw. Exportieren ist zzt. leider noch nicht möglich).

Stammbaum

Sieht schon gut aus, oder? Wenn man auf das Bild drauf klickt, bin ich übrigens der kleine, grüne Fleck unten links.

IXPLORER 5003

David Zöllner hat im internen OC-Forum auf "IXPLORER 5003", einer Science-Fiction-Hörspiel-Serie der Kanzlei Bahr zu juristischen Online-Themen aufmerksam gemacht. Da ich diese Idee echt gut finde und mir das Zuhören der ersten Folge viel Spaß bereitet hat, möchte ich diesen Hinweis gerne auch nach draußen weitergeben.

"Ixplorer 5003" ist eine zwölfteilige Science Fiction-Serie der Kanzlei Dr. Bahr mit juristischen Online-Themen. Sprecher sind Andreas Fröhlich ("Die Drei ???", "Eragon") und Elena Wilms ("Peter Lundt - Blinder Detektiv"). Zum 1. eines Monats gibt es jeweils eine neue Folge zum kostenlosen Download.

Laut Selbstauskunft der Macher war es nur noch eine konsequente Folge der bisherigen Bestrebungen - die Kanzlei bietet neben dem Hörspiel auch News via RSS, Audio- und Video-Podcasts an - mit einem höheren Unterhaltungswert juristische Themen anzubieten. Aufgrund des hohen Unterhaltungsanteils der Hörspiel-Reihe sind die einzelnen Folgen jedoch eher als Teaser anzusehen. Für die Details werden zusätzliche Links angeboten.

Bisher erschienen sind die folgenden Folgen:

Ich wünsche viel Spaß beim Zuhören - ich habe ihn schon :-)

Update: Seite heute ist nun auch Teil 7: Das Parkmanöver (Thema: Mitstörerhaftung) draußen.

Das AGG und seine Umsetzung

Ich habe mich heute aus beruflichen Gründen etwas intensiver mit dem Allgemeinen Gleichstellungsgesetz (AGG) im Hinblick auf Bewerbungsverfahren beschäftigt, welches seit August 2006 gültig ist. Ziel des Gesetzes ist es, Benachteiligungen aufgrund von Geschlecht, Alter, Rasse, ethnischer Herkunft, Behinderung, Relegion/Weltanschauung und sexueller Neigungen zu verhindern bzw. zu beseitigen. Ein lobenswerter Ansatz, bedenkt man, dass eigentlich jedes Unternehmen verpflichtet ist, über dieses Gesetz Bescheid zu wissen und es natürlich auch beachten und umsetzen soll.

Wäre da nicht das Wörtchen "eigentlich". Ich fand es erschreckend, an wie vielen Stellen ich heute aus meiner eigenen Berufslaufbahn bzw. aktuell absolvierten Bewerbungsphase die Nicht-Beachtung (insbesondere auch hinsichtlich der Gefahren auf Arbeitgeber-Seite) finden konnte, die an den meisten Stellen vermutlich auf Nicht-Wissen zurückzuführen ist.

Hier ein paar Beispiele:

  • Bei meinem letzten Arbeitgeber gab es keine Beschwerdestelle, die offiziell benannt werden soll. Auch wurden die Gesetzestexte nirgends ausgehängt, gelegt, etc. OK, war eine kleine Agentur, vielleicht geschah das auch schon vor meiner Einstellung, aber hätte man mich dann nicht dennoch bei meiner Einstellung noch mal auf alles hinweisen müssen?
  • Da die Beweislast in der Regel beim Arbeitgeber liegt, sollten Bewerbungs-/Vorstellungsgespräche möglichst durch min. zwei Personen durchgeführt werden, um Zeugen zu haben. Die meisten Gespräche verlaufen in der Tat so (und wurden auch vor dem Gesetz schon durch mehrere Personen durchgeführt) - ich habe aktuell aber auch das Gegenteil erlebt. Für mich als Bewerber kein Problem, und da ich auch tatsächlich einen neuen Job und nicht eine neue Klage haben wollte, käme ich auch nicht auf die Idee, evtl. gegen irgendwelche Benachteilgungen vorzugehen. Aber prinzipiell besteht diese Gefahr und wird von einigen Bewerbern wohl auch gezielt genutzt.
  • Interessant finde ich insbesondere auch den Hinweis an die Arbeitgeber, dass bei Absagen möglichst keine Gründe (weder schriftlich noch mündlich) angegeben werden sollten, damit sie keine Angriffsfläche bieten. Auch das ist bei mir nicht geschehen - wobei ich hier hinzufügen muss: Ich als Bewerber finde es immer wieder sehr hilfreich, ein Feedback zu erhalten, um herauszufinden, worin meine Schwachstellen bestehen und wie ich diese ausgleichen kann. dennoch, für Arbeitgeber kann diesgefährlich und vor allem kostspielig werden (Klagen sind innerhalb von zwei Monaten nach der Absage auf drei Monatsgehälter möglich).

Tja, bis heute hatte ich selbst so gut wie keine Ahnung über das AGG - ich wusste nur, dass es sowas gibt. Dabei dient es zu meinem Schutz und ich sollte darüber eigentlich informiert sein. Es gibt Momente, da finde ich es echt bedenklich, wie häufig von einem verlangt wird, sich mit all diesen Arbeitsrecht- und Personalthemen selbstständig aus eigener Initiative heraus auseinanderzusetzen.

Wie geht es euch damit? Kennt ihr das AGG? Seid ihr entsprechend "aufgeklärt" worden? Kennen und beachten eure Personaler und Führungsverantwortlichen das Gesetz?