Julia hatte schon vor einem halben Jahr auf die Aktion "Ein ♥ für Blogs" aufmerksam gemacht. Damals hat sie mir schon gefallen, aber ich war leider zu spät. Dieses Mal möchte ich sie auf gar keinen Fall verpassen, denn ich denke, dass es da wirklich zwei kleine Perlen in meinem Blogreader gibt, die es verdienen, mehr Aufmerksamkeit zu erhalten.
Und wenn ich schon mal dabei bin, meinen Blog ein wenig mit neuem Inhalt zu befüllen, dann möchte ich auch noch kurz auf meinen aktuellen Lieblingsblog hinweisen: Faktor G. Das G steht in diesem Fall für Glück: Glückliche Mitarbeiter. Glückliche Kunden. Glückliche Unternehmen.
Ich verfolge den Blog nun seit einigen Monaten und freue mich jedes Mal erneut darüber, meine Lebenseinstellung darin bestätigt zu finden. Zugegeben, mittlerweile kommt es vor, dass mir manche Inhalte wie "schon mal da gewesen" erscheinen, dennoch halte ich die Themen für so wichtig, dass sie aus meiner Sicht durchaus wiederholt werden können.
Im Mittelpunkt des Blogs stehen Themen, die sich mit der Verbesserung des Arbeitsklimas beschäftigen. Oftmals werden Bücher, Studien oder auch Beispiele angeführt, die zeigen, dass ein wenig Wertschätzung im Unternehmen nicht nur wenig Aufwand macht, sondern auch noch wirtschaftlich effektiv sein kann.
Wie schon geschrieben, ich sehe mich selbst in diesem Blog voll und ganz bestätigt, denn ich habe meine komplette berufliche Laufbahn dahingehend ausgerichtet, in einem Feld zu arbeiten, an dem ich wirklich Spaß habe. Damit fällt mir das Engagement für den Job viel leichter, ich leiste bessere Arbeit, was anschließend auch meinem Arbeitgeber wieder zu Gute kommt.
Umso weniger kann ich verstehen, dass das nicht der Normalfall ist. Auch ich habe die Situation schon erlebt, einen Job zu haben, der nur Stress verursacht hat. Glücklich war ich damit nicht, aber äußere Zwänge haben mich dennoch weiterhin daran festhalten lassen. Aber die innere Kündigung hatte ich schon ausgesprochen und den Zeitpunkt für die reale Kündigung hatte ich auch schon festgelegt. Manchmal muss man durch solche Zeiten durch. Aber mir hat es geholfen, einen Stichtag festzulegen, denn damit hatte ich mich nicht aufgegeben. Ich bin der Meinung, ich verbringe viel zu viel Lebenszeit mit der Arbeit als das ich etwas nur dem Geld wegen tun sollte.
Manchmal wünsche ich mir, auch andere Menschen hätten den Mut, ihr Leben dahingehend zu ändern, dass sie sich von ihren Träumen und Wünschen und nicht nur durch äußere Zwänge leiten lassen. Aber meine Erfahrung zeigt, dass es doch nur wenige tun. Ist es doch viel einfacher, im alten Trott hängen zu bleiben, man weiß ja, was man hat. Und den Frust, naja, den kann man ja bei seinen Mitmenschen abladen. Echt traurig. Und nicht nur für die anderen frustrierend, denn vor allem auch für einen selbst. Spätestens diese Erkenntnis sollte eigentlich Anreiz genug sein, etwas zu ändern ...
Bin gerade dank Ehrensenf auf die kleine Online-Bibliothek Read Print gestoßen, in der es englische Klassiker kostenlos zum Lesen gibt.
Toll, dann habe ich jetzt direkten Zugriff auf die Bücher von Jane Austen. Und Hermann Hesse in der englischen Übersetzung.
Blöd nur, dass ich komplette Bücher nicht am Monitor lesen mag ... Aber dem kann man ja abhelfen.