5. GM-Regel: Lernziel-Meta-Plan

  • : Function ereg() is deprecated in /web/www/nicol2/html/includes/file.inc on line 649.
  • : Function ereg() is deprecated in /web/www/nicol2/html/includes/file.inc on line 649.
  • : Function ereg() is deprecated in /web/www/nicol2/html/includes/file.inc on line 649.
  • : Function ereg() is deprecated in /web/www/nicol2/html/includes/file.inc on line 649.
  • : Function ereg() is deprecated in /web/www/nicol2/html/includes/file.inc on line 649.
  • : Function ereg() is deprecated in /web/www/nicol2/html/includes/file.inc on line 649.
  • : Function ereg() is deprecated in /web/www/nicol2/html/includes/file.inc on line 649.
  • : Function ereg() is deprecated in /web/www/nicol2/html/includes/file.inc on line 649.
  • : Function ereg() is deprecated in /web/www/nicol2/html/includes/file.inc on line 649.
  • : Function ereg() is deprecated in /web/www/nicol2/html/includes/file.inc on line 649.

Die 5. Regel zur Gestaltung eines gendergerechten Lernmoduls besagt, dass das entsprechende Lernmodul einen übersichtlichen Einblick über alle und in allen Lernmodulen (Lernziel-Meta-Plan) bietet.

Diese Regel dient als Entscheidungs- und Planungsgrundlage. Durch einen übersichtlichen Einblick auf alle Lerninhalte soll es z.B. möglich sein, sich selbst folgende Fragen beantworten zu können :

  • Werden in dem Modul die Inhalte behandelt, die mich interessieren?
  • Welche Materialien stehen mir zur Informationsaufnahme zur Verfügung?
  • Mit welchen Aufgaben soll eine Verfestigung/Vertiefung der Lerninhalte erfolgen?
  • Mit welchem Lernaufwand muss ich rechnen?
  • Gibt es Termine, die ich einhalten muss?
  • Lerne ich alleine oder mit anderen gemeinsam?

Informationen, die auf diese Fragen Antworten bieten, verhelfen dazu, sich für oder gegen das Lernmodul zu entscheiden. Darüberhinaus kann auf Basis der Informationen geprüft werden, ob die Durchführung des Lernmoduls unter den gegebenen Lebensumständen realistisch durchführbar ist oder ob zusätzliche Freiräume dafür geschaffen werden müssen. Es handelt sich somit also um Informationen für das individuelle Zeit- und Organisationsmanagement - unabhängig davon, ob sich der Vater in Elternzeit weiterbilden möchte oder die Geschäftsfrau, die den Großteil ihrer Zeit in Hotels verbringt.

Ich habe diese Regel im Rahmen des geplanten "Gender & E-Tutoring"-Trainings beispielsweise wie folgt umgesetzt.

  1. In der Kick-off-Veranstaltung erfolgt ein Überblick über den Gesamtablauf des zweisemestrigen Programms. Darüber hinaus werden die Kriterien zum Erwerb des Zertifikats und/oder Leistungsnachweises genannt. Diese Informationen können später jederzeit auch in der FAQ der Moodle-Kursumgebung eingesehen werden.
  2. Von Trainingsbeginn an sind alle Inhalte, Aufgaben & Termine in der Moodle-Kursumgebung einsehbar.
  3. Jeder Themenblock setzt sich aus den drei Elementen Informationen - Aufgaben - Materialien zusammen. Die Informationen geben über die Lerninhalte, die Lernziele sowie die geschätzte Gesamtbearbeitungsdauer des Blocks Auskunft. Unter Aufgaben werden die einzelnen Aufgaben beschrieben, deren Sozialform benannt, erforderliche Materialien & Werkzeuge bereitgestellt sowie das letztmögliche Abgabedatum genannt. Unter Materialien finden die Teilnehmenden die zu lesende Literatur sowie (sofern vorhanden) Verweise auf alternative Medien wie Videos oder Podcasts.

Kurze, abschließende Bemerkung noch: Die Regeln lassen sich - zumindest aus meiner Sicht - nicht immer ganz eindeutig voneinander trennen bzw. losgelöst voneinander betrachten. Daher bin ich nun schon in der Beschreibung der 5. Regel ein wenig auf den Aspekt der zeitlichen Auskunft eingegangen, der eigentlich erst in der 6. Regel betrachtet wird. Ich bin der Meinung, dass der Zeitaspekt eines Lernmoduls ein wichtiger Bestandteil für einen allgemeinen Überblick über das gesamte Lernangebot darstellt und somit auch an dieser Stelle schon genannt werden sollte. Ausführlichere Erläuterungen folgen aber noch im nächsten Blogeintrag ;-).

Trackback URL for this post:

http://www.nicoleengelhardt.de/trackback/105

Kommentare

So - nun also wieder der zu

So - nun also wieder der zu erwartende Kommentar... Ich bin absolut davon überzeugt, dass ein Überblick über Lernziele wichtig ist - aber was soll daran nun genderspezifisch sein? Warte aber gerne auf die ausführlichen Erläuterungen :-)

Liebe Barbara, damit

Liebe Barbara, damit greifst du die Frage auf, die auch ich mir immer wieder (und das nicht nur in Bezug auf diese Regel sondern auch auf einige anderen) gestellt habe. Eine wirklich schlüssige Antwort darauf habe ich nicht gefunden. Analysiere deine Zielgruppe und plane dein Angebot entsprechend und du berücksichtigst automatisch fast alle Genderaspekte. Im Abschlussbericht des Projektes „Gender Mainstreaming-Medial (GM)“ im BMBF-Programm „Neue Medien in der Bildung - Förderbereich Hochschule“ wird die Regel folgendermaßen in Bezug auf ein Good-Practice-Beispiel erläutert: "Bei der Durchsicht der Lernmodule fiel auf, dass die meisten Lernmodule zwar einzelne Kursübersichten enthielten, aber seltener einen Gesamtüberblick aller Online-Kursmodule angeboten haben. Um sich jedoch für oder gegen einen Kurs zu entscheiden, ist es notwendig, dass die NutzerInnen mit einem Blick alle Lernmodule erfassen können. Erst wenn die Entscheidung für oder gegen einen Themenschwerpunkt gefallen ist, macht es Sinn, die Kursübersicht zu öffnen. In der Kursübersicht sollten Lernziel und Kursablauf detailliert beschrieben werden, damit die Erwartungen der Studierenden zu Kursbeginn in Einklang mit dem online-Angebot stehen." Quelle: http://www.medien-bildung.net/pdf/Komplett_Abschlussbericht_28072005.pdf

[...] meinen Ausführungen

[...] meinen Ausführungen zu der 5. GM-Regel “Lernziel-Meta-Plan” bin ich ja schon teilweise auch auf den zeitlichen Faktor eingegangen. Korrekterweise geht es in [...]