Es wird Zeit, mal wieder etwas zu den 10 Gender Mainstreaming Regeln zu schreiben. Heute ist die 7. Regel dran, das genderbewusste didaktische Lernkonzept.
Vorab ein paar Informationen zur weiblichen bzw. männlichen Lernkultur, entnommen einer Handreichung des Gender Networking zum Thema "Technikkompetenzen in Gesundheitsberufen".
Frauen haben eine kooperative Tendenz, während Männer eher zu dominaten Verhalten im Unterricht neigen. Frauen übernehmen eher die "eigentliche" Gesprächsarbeit, während Männer diese steuern. Männern neigen zu häufigeren und längeren Redebeiträgen, Frauen hingegen zeigen eine generelle Offenheit für andere Vorschläge und Kooperationsbereitschaft. Frauen zeigen eher Diskussionbereitschaft und geben anderen Hilfestellungen, während Männer dazu neigen, eine Durchsetzungstrategie zu entwickeln. Männer tendieren dazu, Konkurrenzen aufzubauen und diese zu pflegen, Frauen hingegen achten auf eine gerechte Verteilung von Aufgaben und bevorzugen Gruppenarbeit.
Hierbei handelt es sich um Erkenntnisse aus einem Forschungsprojekt. Auch wenn diese Ergebnisse natürlich nicht pauschal auf jede Frau und jeden Mann bezogen werden sollten, weisen sie dennoch sehr deutlich auf die unterschiedlichen Tendenzen hin. Und eben diese Unterschiede müssen im Rahmen eines gendergerechten didaktischen Lernkonzept berücksichtigt werden. Was heißt das nun konkret?
Kurz zusammengefasst möchte ich sagen: Viel Abwechslung! Damit werden dann nicht nur die Geschlechterunterschiede aufgefangen, sondern auch unterschiedliche Lerntypen, kulturelle Hintergründe etc. Konkret fällt darunter die Berücksichtigung ...
Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem kann ich folgende (kleine Auswahl) an Quellen empfehlen: