In einem meiner ersten Blogeinträge habe ich über den Besuch eines Hochseilgartens am Detmolder Hermannsdenkmal berichtet. Der Besuch hat damals so viel Spaß bereitet, dass unbedingt ein weiterer folgen musste. Es hat zwar ein wenig gedauert, aber dank Gutscheinen (dieses mal vom Verkehrsverbund) und dem bereits erwähnten Besuch ging es dieses mal in den Kletterwald Niederrhein bei Viersen. Und auch dieses Mal hat es sich wieder gelohnt.
Der Kletterwald Niederrhein bietet neben einem Spaßparcour in Bodennäge, drei Fitnessparcoure, zwei Abenteuerparcoure und einen Risikoparcour an. Starten muss man immer mit einem Fitnessparcour, erst anschließend darf man eine Stufe höher. Für meinen Besuch war es der erste Ausflug in einen Hochseilgarten, ich habe ihm die Wahl der Parcoure überlassen, weshalb wir dieses Mal eher klein mit zwei Fitnessparcouren angefangen haben - dann ließ schon die Kraft nach und die Zeit war fast um.
Einige Dinge haben mich dieses Mal jedoch auch ein wenig gestört. Der Park scheint insbesondere für Kinder ausgelegt zu sein, was ich prinzipiell erstmal okay finde. Schade ist nur, dass dadurch einige Sicherungsseile in entsprechend niedrigen Höhen hängen, so dass sie Menschen über 1,50 m erheblich beim Fortbewegen behindern und störend in die Seite schneiden.
Ebenso hat mir hier ein wenig der pädagogische Hintergrund gefehlt (oder wurde - vielleicht auch aufgrund des Besucherandrangs - nicht sichtbar). Ich meine mich zu erinnern, dass in Detmald darauf Wert gelegt wird, dass man sich immer "gegenseitig" sichert, d.h. dass der eine darauf achtet, dass der andere sich umklinkt, dass man erst startet, wenn der Vodermann/die Vorderfrau das okay gibt, etc. Dies war dieses Mal nicht der Fall - ganz im Gegenteil, ein paar übermütigen Jungs, die nach mir kletterten, musste ich darauf aufmerksam machen, dass sie aufeinander achten, nicht zu zweit über ein Element klettern und beachten sollten, dass max. drei Personen auf einer Plattform stehen dürfen. In der Einführung wurde zwar auf all das hingewiesen, nicht aber, dass es sinnvoll ist, gegenseitig aufeinander Acht zu geben und so ein Team zu bilden. Insofern ist es also möglich, den Parcour prinzipiell allein zu bestreiten - das macht meines Erachtens leider das Potenzial kaputt, welches solche erlebnispädagogischen Angebote bieten können. Schade!
Neben diesen eher kleinen Mäkeln hat aber auch dieser Besuch wieder extrem viel Spaß gemacht :-)
Kommentare
Ah cool! Ich habe meiner
Ah cool! Ich habe meiner Schwester zu Weihnachten einen Gutschein für den Kletterpark Wetter geschenkt, der noch eingelöst werden will. Bin sehr gespannt, wie das wird.
Oh, dann berichte mal. Die
Oh, dann berichte mal. Die Seite sieht ja schon vielversprechend aus.