Beim Durchsurfen der Top 100 Tools Liste habe ich gestern nicht nur Remember The Milk gefunden, sondern auch das Autorentool eXe. Und da ich den Eindruck habe, es kann nicht schaden, in Beratungssituationen über Kenntnisse eines einfachen und vor allem kostenlosen Autorentools zu verfügen, habe ich es mir heute gleich mal angeschaut.
Was mir direkt gefallen hat: Das Programm erschließt sich binnen fünf Minuten - das bedeutet aber auch, dass der Möglichkeiten begrenzt ist. Auf relativ einfachen Weg kann frau eine Struktur mit mehreren Ebenen anlegen. Auf den einzelnen Seiten werden dann sog. iDevice integriert, hierbei handelt es sich um fertige Bausteine für Bildergalerien, Texte, Inhalte aus dem Internet, div. Tests etc. Reichen die vorgegebenen iDevices nicht aus, kann frau sie sich auch selbst zusammenstellen. Wenn's fertig ist, das ganz noch schnell exportieren, z.B. in SCORM und dann in der Lernplattform einbinden. In Moodle benötigt frau dafür nur wenige Klicks und schon ist der neue Content online.
Nicht gefallen hat mir, dass frau im Programm selbst scheinbar keine Vorschaumöglichkeit hat - zumindest konnte ich diese nicht entdecken. Naja, und wie schon erwähnt, sind die Umsetzungsmöglichkeiten stark begrenzt, z.B. ist das Einbinden einzelner iDevices nur untereinander möglich. Nichtsdestotrotz denke ich, dass es sich hierbei - immerhin für lau - um ein Tool handelt, mit dem schnell ohne große HTML oder XHTML-Kenntnisse Inhalte und Tests erstellt werden können. Aus meiner Sicht absolut Anfänger/innen geeignet und entsprechend empfehlenswert. Mal schauen, ob es sich demnächst auch in irgendeinem der kommenden Projekte einsetzen lässt.
Kommentare
Hi Nicole, eXe ist okay,
Danke für den Tipp - werde
hi Nicole, meine Erfahrung
Hi Peter, ich fürchte ich
[...] Gegensatz zu eXe