Das Shakespeare-Abenteuer

Nach einer Woche im Bett bzw. auf der Couch dank Grippe konnte ich mich heute endlich wieder unter Leute wagen und bin ins Junge Schauspielhaus Düsseldorf gegangen. Gespielt wurde dort Das Shakespeare-Abenteuer.

DAS GROSSE SHAKESPEARE-ABENTEUER ist die Geschichte des jungen William, der sich Kraft seiner unglaublichen Phantasie anschickt, die mythische Parallel-Welt der Feen und Elfen zu betreten. Die Feenwelt hat Angst, entzaubert und an die Menschen 'verkauft' zu werden. Deshalb schickt Oberon seinen Kobold Puck: Er soll den Jungen entführen! Doch William tummelt sich bereits an einem Ort, wo das Abenteuer auf ihn wartet: das Theater. Als Puck ihn endlich findet, geht die Geschichte erst richtig los: Im Feenreich trifft William das streitende Ehepaar Titania und Oberon, aber auch den wilden Caliban, den Zauberer Prospero, die schöne Miranda, den verzweifelten King Lear und viele andere...

Ich selbst war immer wieder auf der Suche nach kleinen Passagen, die ich vielleicht kenne, denn ein Großteil des Textes war Original. Außer dem Namen "Romeo" und der Anspielung auf einen "schwarzen Mohren" gab`s da aber leider nix - ob das daran liegt, dass ich mich zu Schulzeiten eine Ewigkeit mit den Liedern von Johnny Cash anstatt mit Shakespeares Dramen beschäftigen musste? Ich weiß es nicht.

Aber auch ohne große Shakespeare-Kenntnisse hat es mir (und ich denke auch den vielen jungen Zuschauern und Zuschauerinnen) Spaß bereitet, dem Spiel zu folgen. Besonders beeindruckt hat mich das Spiel des Puck-Darstellers, dem man sichtlich ansehen konnte, wie viel Spaß er selbst am Ausfüllen seines Charakters hat. Ja, das war Theater nach meinem Geschmack - mal schauen, was als nächstes kommt.

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