Vor Kurzem habe ich darüber berichtet, dass ich die magische Begrenzung von 100 Einträgen in der kostenlosen Citavi-Version geknackt habe und mir nun mit mehreren Projekten behelfen werde. Gestern erhielt ich nun den Kommentar einer Leserin, dass dies zu Problemen bei der abschließenden Formatierung führen könne. Leicht beunruhigt habe ich daher mal getestet, was passiert, wenn ich in ein Dokument Verweise aus beiden Projekten einfüge und dieses anschließend formatiere. Das Ergebnis: Jedes Projekt beginnt seine Datenbankeinträge bei #1. Diese doppeln sich natürlich - und da sich Citavi bei der Formatierung nur an dieser Nummerierung orientiert, greift das Programm auf das jeweils geöffnete Projekt zu und überschreibt ggf. den eigentlich vorgesehenen Autor aus Projekt 1 mit dem Autor aus Projekt 2, welches die gleiche Nummer hat. Fazit: Das Problem lässt sich umgehen, wenn man bei der Nummerierung von vornherein Doppelungen vermeidet. Die erste Variante, die mir dazu eingefallen ist, ist recht kompliziert - daher soll sie gar nicht weiter beschrieben werden. Die zweite hingegen erscheint mir als Workaround gut geeignet: Ich habe ein drittes Projekt eröffnet und dort alle Einträge aus dem ersten Projekt hineinkopiert. Somit hatte ich auf einen Schlag 100 Einträge. Diese habe ich anschließend markiert und gelöscht. Die Nummerierung neuer Einträge beginnt nun bei #101 - somit sind Doppelungen ausgeschlossen. Die abschließende Formatierung des erstellten Dokuments durch Citavi muss nun zweimal (oder mehrfach - je nach Anzahl der Projekte) durchgeführt werden. Was sich nicht vermeiden lässt, ist das doppelt eingefügte, sich ergänzende Literaturverzeichnis. Aber damit hatte ich eh gerechnet. Und da sich das auch relativ schnell sortieren lässt, sehe ich darin kein weiteres (großes) Problem. Ich habe nun echt schon hin und her überlegt, ob ich nicht doch auf CitaviPro umsteigen sollte. Den Preis von ca. 90 Euro finde ich generell auch nicht zu hoch - die Software bietet dafür einiges und gefällt mir wirklich gut. Bei dem Gedanken, dass ich die Software allerdings nur in den nächsten Wochen nutzen werde und sie danach voraussichtlich überflüssig wird (zumindest sind weitere Pläne bisher nur vage), lässt mich dann doch geizig werden. Günstigere Zeitverträge (z.B. für 3 oder 6 Monate) fände ich daher super - könnte das nicht noch ein Lizenzmodell werden?
Kommentare
Hallo, ich habe mir jetzt
Danke, verstanden hab ich's.
Nochmal Glück gehabt!
Das kommt mir gerade alles
Eine gute Alternative ist
Eine gute Alternative ist meines Erachtens auch zotero. Auf den ersten Blick seltsam, dass es im Browser integriert ist, macht aber Sinn, da Literaturangaben direkt aus den Bibliothekskatalogen übernommen werden. Word bzw. OpenOffice Plugins sind vorhanden.