Erfolgreiche Gewohnheiten - die vier Lernstufen

Meine erste Challenge nähert sich schon ihrem Ende. Bisher habe ich tatsächlich bis heute schon 18 Tage durchgehalten. Aber ich habe noch nicht das Gefühl, dass meine neue Gewohnheit mir schon ins Blut übergegangen ist - naja, drei Tage habe ich ja noch ...

Und bis dahin möchte ich kurz das Modell skizzieren, welches der Autor Jörg Weisner von Erfolgreiche Gewohnheiten seiner YuKoN-Methode zu Grunde legt. Besagtes Modell geht von vier Lernstufen aus:

  1. Unbewusste Inkompetenz - führt zu Unsicherheit, Angst, schlechtes Gefühl
  2. Bewusste Inkompetenz - führt durch Üben und Trainieren zur ...
  3. Bewussten Kompetenz - wird durch regelmäßige Anwendung zur ...
  4. Unbewussten Kompetenz = erfolgreiche Gewohnheit

Im Prinzip ist es also ganz einfach: "Die unterste Stufe des Lernens ist die Stufe der unbewussten Inkompetenz. Auf dieser Stufe wissen wir noch nicht, was wir nicht wissen. Hier sind wir der glückliche Dussel, [...]" (Weisner, 2008, S. 13). Wenn wir etwas ändern wollen, müssen wir uns bewusst machen, was wir ändern wollen. Wir gelangen zu Stufe 2, die bewusste Inkompetenz. Und wir fühlen uns schlecht, weil wir uns unsere Inkompetenz eingestehen müssen. In dieser Stufe muss die Entscheidung getroffen werden, was wie geändert werden soll - oder auch nicht. Durch regelmäßiges Training geht's dann weiter zu Stufe 3, der bewussten Kompetenz. Im Rahmen der YuKoN-Mehtode unterstützt das YuKoN-Armband  diesen Vorgang, in dem durch seine dauerhafte "Präsenz" am Arm an das "Training" erinnert. Außerdem zeigen die einzelnen Elemente an, wie lange man sein/ihr Training schon durchhält und belohnt somit das eigene Verhalten. Nach 21 Tagen der konsequenten Anwendung (bei mir also in drei Tagen), erlangt man dann die vierte Stufe, die unbewusste Kompetenz. Ein neues Verhalten wird dann zur Gewohnheit. Mal schauen ...

Momentan bin ich weiterhin skeptisch, ob bei mir diese 21 Tage ausreichen. die bisherigen 18 Tage vielen mir relativ leicht, allerdings vermeide ich tatsächlich ganz bewusst das Aufrufen des Webmailers, welches ich mir abgewöhnen möchte. Für mich ist es momentan noch so, als hätte ich eine Wette mit mir selbst abgeschlossen, die ich unbedingt gewinnen möchte. Mein Ehrgeiz treibt mich entsprechend an. Nach den 21 Tagen werde ich, da ich mir selbst einfach nicht trauen mag, die gleiche Challenge noch mal starten. Ich hoffe, so tatsächlich die Stufe 4 bald zu erreichen.

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