Ich habe heute am Forschungskolloquium des Lehrstuhls für Mediendidaktik und Wissensmanagement an der UDE teilgenommen, um mich noch ein wenig für die anstehende Masterarbeit inspirieren zu lassen. In kleiner, angenehmer Runde wurden vier Dissertationsvorhaben in völlig unterschiedlichen Bearbeitungsstadien und ein Forschungsartikel über den Begriff der Virtualität vorgestellt.
Interessant waren dabei nicht nur die unterschiedlichen Forschungsfragen, die in den Bereichen Berufsschule, Lehrerausbildung, Hochschule und betriebliche Weiterbildung verortet sind. Noch spannender fand ich die Prozessbeschreibungen der einzelnen Refererierenden. Je nach Status haben die Refererierenden davon berichtet, wie sie methodisch bisher vorgegangen sind, wie sie weiter vorgehen wollen und wo es derzeit hakt. Zum ersten Mal habe ich den Eindruck gewonnen, dass sich selbst eine Dissertation in überschaubare Teilabschnitte aufteilen lässt.
Eine Promotion habe ich zwar bisher nicht geplant - und eine endgültige Entscheidung darüber werde ich auch erst nach erfolgreichen Abschluss des Masters fällen - dennoch wird der Berg von Mal zu Mal kleiner und der Anreiz, sich mal wirklich intensiv mit der Erforschung einer spannenden Frage zu befassen, größer.